Samstag, 12. August 2017

Die Zerstörung des Islamischen Staats könnte ein "radikales iranisches Imperium" erschaffen, warnt Henry Kissinger

Von Ian Greenhalgh
Übersetzt von wunderhaft


Der ehemalige US-Außenminister, Henry Kissinger, hat davor gewarnt, daß die Zerstörung des Islamischen Staats zum Entstehen eines "radikalen iranischen Imperiums" an dessen Stelle führen könne.




[Anm. d. Herausgebers: Wenn der üble, alte Bastard, Kissinger spricht, hört die arabische Welt aufmerksam zu, besonders im umkämpften Syrien, wo die Regierungskontakte von VT mich oft dazu veranlaßt haben auf alles zu achten, worüber Kissinger redet.
 

Warum? Weil der böse alte Henry einer der ranghöchsten Zionisten ist, einer der Anführer der internationalen, kriminellen Kabale, die Israel regiert und Europa sowie die Vereinigten Staaten in einem Umfang infiltriert hat, der uns zu nicht viel mehr als Marionetten macht.

Wenn Kissinger spricht, sollten wir seine Worte sorgfältig analysieren, um die Botschaft, die er verkündet, zu verstehen, damit wir durch die Analyse seiner Worte ein wenig Einblick in die zionistische Agenda erhalten.

Hier plaudert Kissinger über die größte Furcht Israels und der Zionisten – eine zusammenhängende und geeinte Region unter der Kontrolle starker und stabiler arabischer Staaten, die sich vom Iran bis in den Libanon erstreckt. Wenn er darüber spricht, das dies zu einem ´radikalen iranischen Imperium´ führt, versprüht er, zur Rechtfertigung derzeitiger und künftiger Vergehen der VS und Israels Bullenmist, um zu versuchen Libanon, Syrien und den Irak daran zu hindern sich von Söldnern zu befreien und Frieden und Stabilität zu erreichen.


Der IS wurde im Wesentlichen zur Zerstörung Syriens und den Iraks erschaffen, um zu verhindern, daß diese arabischen Nationen zu Stärke, Macht und Stabilität gelangen. Das Endziel ist die Zerstörung des Iran, jedoch müssen zunächst Syrien und der Irak ausgelöscht werden. Die Iraner sind sich dessen wohl bewußt, und das ist einer der Hauptgründe für ihren gemeinsamen Kampf mit ihren arabischen Nachbarn für einen Sieg gegen den IS.
 

Der einfache Grund, aus dem Kissinger entschieden hat jetzt über dieses Thema zu sprechen ist, daß der IS-Plan gescheitert ist, und Syrien, Irak und Iran kurz davorstehen den IS, mit Rußlands Hilfe, endgültig zu besiegen.

Nun erleben wir, wie der böse alten Henry versucht die ideologischen Grundlagen für einen neuen Einsatz zu schaffen, mit dem Syrien und der Irak daran gehindert werden sollen zu friedlichen und stabilen Staaten, und damit zu Haupt-Hindernisse auf dem Weg zum Endziel, der Vernichtung des Iran, zu werden, was dem IS mißlungen ist.

Beunruhigenderweise würde jeder Versuch das zu erreichen eine direkte Konfrontation und Gefechte nicht nur mit syrischen und irakischen, sondern ebenfalls mit iranischen und möglicherweise auch mit russischen Streitkräften bedeuten. China hat ebenfalls erklärt den Iran in vollem Umfang zu unterstützen.

Es ist deshalb beunruhigend, weil es das Spektrum der Kämpfer, über sie stellvertretende Söldner hinaus, auf die Streitkräfte der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten erweitertet, die denen von Syrien, Irak, Iran und Rußland gegenüberstehen würden.

Weltkriege entstehen aus regionalen Konflikten, weshalb wir allen Grund haben beunruhigt zu sein. Ian]


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The New Arab


Die Zerstörung des Islamischen Staats könnte ein "radikales iranisches Imperium" erschaffen, warnt Henry Kissinger 


Der 94-jährige ehemalige Spitzendiplomat machte diese Anmerkungen in einem Artikel mit dem Titel, "Chaos und Ordnung in einer sich wandelnden Welt".

"Unter den gegebenen Umständen kann das alte Sprichwort, daß der Feind deines Feindes dein Freund ist, als überholt betrachtet werden. In dem gegenwärtigen Konflikt im Mittleren Osten kann der Feind deines Feindes ebenfalls dein Feind sein", schrieb er in einem bei CapX veröffentlichten Artikel.

"Der Mittlere Osten beeinflußt die Welt durch die Flüchtigkeit seiner Ideologieen ebenso wie durch seine konkreten Maßnahmen.

"Außenstehenden kann der Krieg gegen ISIS als Illustration dienen. Die meisten der nicht zu ISIS gehörenden Kräfte  – einschließlich den schiitischen Iran und den führenden sunnitischen Staaten – stimmen der Notwendigkeit seiner Vernichtung zu. Aber welches Gebilde soll sein Territorium übernehmen? Eine sunnitische Koalition? Oder ein vom Iran dominierter Einflußbereich?", fragte er unter Verwendung einer alternativen Abkürzung für den IS.

"Die Antwort ist trügerisch, weil Rußland und die NATO-Länder verschiedene Fraktionen unterstützen. Wenn das Gebiet des ISIS von den iranischen Revolutionsgarden  oder von ihnen ausgebildeten und kommandierten schiitischen Kräften besetzt wird, könnte das Resultat ein territorialer Gürtel sein, der von Teheran bis nach Beirut reicht, was ein Hinweis auf das Entstehen eines "radikalen iranischen Imperiums" sein könnte", fügte Kissinger hinzu.

Der Iran hatte erheblichen Einfluß auf verschiedene Konflikte in der gesamten Region.

Die Volksmobilmachungskräfte im Irak – auf arabisch eher als Al-Haschd asch-Schaʿbī bekannt – werden  im Kampf gegen den IS finanziell und militärisch von Teheran unterstützt.

Währenddessen steht der Iran in Syrien auf Seiten des bedrängten Bashar al-Assad.

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Jan Greenhalgh ist Fotograf und Historiker mit einem besonderem Interesse an Militärgeschichte und den tatsächlichen Gründen von Konflikten.

Sein Studium der Geschichte und der Medienwirtschaft haben ihm einen tiefen Einblick in den Gebrauch der Massenmedien beim Erzeugen von Konflikten in der Moderne ermöglicht.

 
Seine bevorzugten Studiengebiete umfassen staatlich finanzierten Terrorismus, von Medien hergestellte Realität und die Rolle von Geheimdiensten bei der Manipulation der Bevölkerung und der Wahrnehmung von Ereignissen.


Quelle: http://www.veteranstoday.com/2017/08/11/destroying-the-islamic-state-group-could-create-a-radical-iranian-empire-warns-henry-kissinger/


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