Dienstag, 5. Dezember 2017

Weißhelme & ‘Gemeinderäte‘ – finanziert das britische Außenministerium den Terrorismus in Syrien mit Steuergeldern?

Von Vanessa Beeley
Übersetzt von wunderhaft


[Anmerkung: In den vergangenen Tagen ist auch im deutschen Mediendschungel verschiedentlich darüber berichtet worden, daß die, vermeintlich über alle Zweifel erhabenen, Reporter ohne Grenzen alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um die Konferenz des Genfer Presseclubs vom 28. November 2017 zu verhindern. Die Leser haben erfahren, daß die Konferenz sich kritisch mit den Syrischen Weißhelmen beschäftigt hat, aber worum es im Einzelnen ging, blieb,soweit uns bekannt ist, für deutsche Leser bisher weitgehend im Dunkeln.

Das ändert sich nun. Bitte verbreiten Sie Vanessa Beeleys Artikel. A.]





2. Dezember 2017, 21st Century Wire
Die Regierung des Vereinigten Königreichs (VK) ist der Hauptakteur der angeblich von den Vereinigten Staaten angeführten Koalition, deren Ziel während der letzten sieben Jahre im Sturz des syrischen Präsidenten Assad und der unvermeidlichen Zumutung eines so genannten "moderaten" Islamischen Staates für das syrische Volk bestand. Diese Kampagne hat zur Destabilisierung Syriens und der Zerstörung der Infrastruktur in weiten Teilen des Landes geführt. Ganz zu schweigen von den Handelseinbußen, die das syrische Volk unter den Angriffen des von NATO-Mitgliedstaaten finanzierten Terrors und den strapaziösen Wirtschaftssanktionen erlitten hat. Daher ist es paradox, daß die Regierung des Vereinigten Königreichs die syrische "Opposition" über ihren Conflict Stability and Security Fund (CSSF) finanziert hat:
"Der Conflict, Stability and Security Fund (CSSF) gewährt Ländern, die von Konflikten oder Instabilität bedroht sind, Unterstützung bei der Entwicklung und der Sicherheit. Es ist der einzige Regierungsfond, der sowohl Schutz als auch offizielle Entwicklungshilfe bereitstellt, um die Sicherheit, die Verteidigung, den Erhalt und Aufbau von Frieden und stabilitätsfördernde Aktivitäten zu unterstützen."
Der ehemals als ‘Conflict Pool‘ bezeichnete  CSSF ist ein mehr als £1 Milliarde Pfund schwerer Schmiergeldfond, der, laut einer Übersicht der Regierung des VK dazu bestimmt ist "Entwicklung und Sicherheit" zu gewährleisten:
"Der CSSF hat von 2017 bis 2018 £1,163 Milliarden Pfund verteilt. Dies umfaßt über £300 Millionen Pfund an Pflichtbeiträgen für friedenserhaltende Maßnahmen." ~ CSSF An Overview
Seit Anbeginn wurden die Spenden des CSSF, besonders bezüglich Syriens, geheim gehalten.

Nach einer kürzlichen parlamentarische Anfrage der Baroness Caroline Cox wurde bestätigt, daß das Außenministerium des VK die syrische "Opposition" drei Jahre lang über den CSSF finanziert hat:
"Der Beitrag des CSSF für Syrien beträgt £69 Millionen Pfund für das laufende Jahr und hat von 1016-2017 £64 Millionen sowie von 2015-2016 £66 Millionen Pfund betragen." – Lord Ahmad of Wimbledon, FCO
Während der Zeit von drei Jahren hat die Regierung des VK beinahe £200 Millionen Pfund an Steuergeldern in eine fehlgeschlagene Militärintervention in Syrien gesteckt. Allerdings ist die britische Regierung nicht bereit die Namen der Empfänger ihrer Spenden zu veröffentlichen und behauptet keine todbringende Hilfe zu leisten:
"Diese Hilfe für die moderate Opposition hat politische Unterstützung sowie nicht tödliche Ausrüstung umfaßt. Hinsichtlich der Ausrüstung haben wir solche für Kommunikation, medizinische Hilfe und die Logistik zur Verfügung gestellt. Wir haben auch Ausrüstung zum Schutz vor Angriffen mit chemischen Waffen gewährt. Aus Sicherheitsgründen geben wir keine Informationen zu den Namen der unterstützten Gruppen." – Lord Ahmad of Wimbledon, FCO
Der Journalist, Peter Oborne, hat erklärt, was das tatsächlich bedeutet:
"Wir haben in Syrien £200 Millionen Pfund ausgegeben – für nichts. Nun ist klar, daß die britische Unterstützung für die "Rebellen" in Syrien nicht nur ein Fehler war, die war ein Desaster. Die Politik hat einen schrecklichen Krieg noch viel schrecklicher gemacht und das Erstarken des ISIS herbeigeführt. Obwohl die Regierung sagte, daß wir den "Moderaten" helfen, waren die Hauptbegünstigen Al-Qaida und andere Jihadisten..."

DIE VERMITTLER IN OST-ALEPPO


Während meiner Zeit in Ost-Aleppo in 2016/17 haben der syrische Journalist, Khaled Iskef, und ich von Iskef gefundene Dokumente (aus dem Arabischen) übersetzt, die, bezüglich der Finanzierung der Strukturen der syrischen Opposition in Ost-Aleppo, auf zwei Organisationen verwiesen, Adam Smith International und Integrity Global. Die Übersetzung eines der Dokumente deckt auf, daß das DFID (Department for International Development / Ministerium für Internationale Entwicklung) sich im Mai 2014 via ASI und Integriry an der Finanzierung einer Initiative für lokale Verwaltungen beteiligt hat:

"Das Programm, das vom Ministerium für Internationale Entwicklung finanziert wird, beabsichtigt den Aufbau lokaler Strukturen, deren Ziele Verantwortung, Transparenz und die Achtung der Menschenrechte sowie eine Stärkung ihrer Fähigkeit zum Angebot kommunaler Dienstleistungen sind. Adam Smith  und Integrity werden sowohl technische Unterstützung durch Beratungsteams vor Ort als auch technische und finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um die dringendsten Bedürfnisse zu befriedigen. Dieses Programm arbeitet derzeit in 10 ausgewählten Kommunen und will seine Hilfe auf 40 Kommunen ausdehnen." ~ Auszug aus dem Dokument.


Diese Dokumente sind in den Trümmern verschiedener Zentralen der Nusra Front (Al-Qaida in Syrien), Gebäuden der Gemeindeverwaltung von Ost-Aleppe und Zentralen der Weißhelme gefunden worden. Es ist bemerkenswert, daß diese drei Organisationen, die in dem von Terroristen besetzten Ost-Aleppo operiert haben, entweder Einrichtungen und Gebäude miteinander geteilt oder in verschiedenen Bezirken Ost-Aleppos, wo sie ihre Aktivitäten zentrierten, Tür an Tür gearbeitet haben.

Der CSSF trat am 1. Aril 2015 in Erscheinung und beide Organisationen, Adam Smith International und Integriry Global erhielten einen Platz auf der "Empfängerliste des Netzwerks des conflict, stability and security fund".
Sowohl Adam Smith International als auch Integrity Global werden zur "Unterstützung" der syrischen "Opposition" vom Außenministerium des VK durch den CSSF finanziert, und das ist durch verschiedene soziale Vermittler erreicht worden, von denen einer das Tamkeen Project ist, daß von sich behauptet "Stabilität in syrischen Kommunen herzustellen" und den "örtlichen Gemeinderäten" in den von Terroristen besetzten Gebieten, wie Ost-Aleppo und Idlib, Spenden und Unterstützung gewährt. Bezeichnenderweise, bedeutet Tamkeen im Arabischen "Ermächtigung".

"Das im Jahr 2014 begonnene und von dem Beratungsunternehen Adam Smith betriebene Tamkeen Projekt unterscheidet sich völlig von allen anderen durch die globale Gemeinschaft finanzierten Projekte in Syrien. Es ist das erste Programm, das die Gewährung von Hilfe – in Form von Schulen, Hospitälern und so grundlegenden Dienstleistungen, wie die Müllabfuhr und die Wasseraufbereitung – mit der riskanten Aufgabe verbindet die Grundlage für eine rechtmäßige Regierung in einem Kriegsgebiet zu schaffen. Kurz, es ist der Aubau von Demokratie von Grund auf. Und das während die Bomben fallen." – The Guardian
Das folgende Video wurde im Juni 2017 in Ost-Aleppo im Bezirk Al Sha´ar aufgenommen und zeigt ein von Tamkeen finanziertes Verwaltungsgebäude gegenüber einer ehemaligen Garage, die von der Nusra Front (Al-Qaida) als Bombenfabrik gefordert wurde. Sehen Sie:



Das folgende Bild zeigt das schwarze Pulver, das die Nusra Front in Granaten und  Gasflaschen gepackt hat und das den DIME* oder "Tungsten"-Bomben ähnelt, die von Israel im Jahr 2012 und 2014 gegen Gaza eingesetzt worden sind. Diese Geschosse sollten bei der Explosion metallische Nanopartikel freisetzen, die über die Wunden in die inneren Organe der Opfer gelangen, wo sie inoperable Schäden anrichten und schließlich zu einer Septikämie* führen, von der sie sich für gewöhnlich nicht mehr erholen.



Diese tödlichen Geschosse wurden während der Besatzung Ost-Aleppos durch Terroristen und Extremisten regelmäßig auf 1,5 Millionen syrischen Zivilisten im von der syrischen Regierung beschützten West-Aleppo abgefeuert. Laut Zeugenaussagen von Zivilisten, nach der Befreiung Ost-Aleppos, wurden diese Geschosse von den Terroristen auch gegen Zivilisten in den von ihnen selbst  besetzten Bezirken eingesetzt, um dann die Syrisch Arabische Armee solcher Angriffe zu beschuldigten.


Brita Hahi Hassan, "Bürgermeister von Aleppo", mit dem ehemaligen französischen Präsidenten, Francois Hollande, im Dezember 2016. (Photo: Sputnik)

Das Tamkeen Project hat die "Lokalen Gemeinderäte", die im von Terroristen besetzten Ost-Aleppo operierten, geboren und aufgezogen. Brita Haji Hassan, der selbsternannten "Bürgermeister von Aleppo" des Jahres 2016, erklärte in einem Interview mit dem Guardian, daß das Programm £ 820,000 Pfund (für Ost-Aleppo) bereitgestellt habe (Mai 2016).

Während Hassan sich große Mühe gab seinen angeblichen Stadtbezirk als das "befreite Aleppo" darzustellen, vermied er natürlich zu erwähnen, daß durch die von der Nusra Front dominierte Anwesenheit von Terroristen Gräueltaten gegen syrische Zivilisten verübt worden sind, die es wagten sich der extremistischen Ideologie ihrer Besatzer oder ihrer brutalen Unterdrückung zu widersetzen. Hassan versuchte den Mythos zu aufrechtzuerhalten, daß im Dezember 2016 nur sehr wenige Kämpfer der Nusra Front in Ost-Aleppo verblieben, und diese den "moderaten", die Hassan auf seinen Posten zu ihrem Stellvertreter gewählt hatten, zahlenmäßig stark unterlegen seien. Ein Stellvertreter der vereinten "demokratischen Institutionen".

Demokratische Institutionen... wie das Sharia-Gericht in der gemeinsamen Augen & Kinderklinik im Bezirk Qadi Alasker, die bis zum Januar 2014 zunächst von ISIS und später von der Nusra Front und der Al Shameya Front sowie anderen extremistischen Brigaden besetzt gewesen ist. Das folgende Interview mit Ahmad Aldayh stammt aus  dem Mai 2017. Aldayh war in dieser besonders "demokratischen Institution" inhaftiert.
"Die Terroristen haben einen Kerl festgenommen, das einzige Kind seiner Familie. Sie haben ihn verhaftet, weil sie ein Bild eines seiner Freunde auf seinem Mobiltelefon gefunden hatten, auf dem dieser eine syrische Flagge trug. Die Terroristen haben ihn über drei Stunden gefoltert und ihn anschließend exekutiert."



Dr Nabil Antaki, ein angesehener Gastroenterologe aus Aleppo  hat sich wie folgt zu Hassans Größenwahn geäußert:
"Bezüglich des Subjekts diese Pseudo-Bürgermeisters, Brita Hagi Hassan, kann ich Ihnen versichern, daß er Bürgermeister von gar nichts ist. Niemand in Aleppo hat je von ihm gehört, bevor er vom Westen aus dem Nichts hervorgezaubert wurde. [...]  bitte ich all meine Freunde aus dem Westen: Bitte glaubt nicht den Lügen Eurer Medien und Regierungen, und ich habe eine Botschaft an die Medien: Es reicht! Hört auf zu lügen!

DER ADAM SMITH-SKANDAL


Im März 2017 sind die Gründer von ASI gezwungen worden ihre Ämter aufzugeben, als die Regierung des VK über Zweifel an ihrer ethischen Integrität künftige Verträge eingefroren hat. Dazu aus einem Artikel des Guardian:
"Im vergangenen Monat hat das DFID die Finanierung des ASI gekappt, nachdem sich angedeutet hat, daß der Dienstleister, der seit 2011 £450 Millionen Pfund an Geldern für Entwicklungshilfe erhalten hat, versucht hat an der Veröffentlichung von Regierungsdokumenten zu profitieren. Er wurde auch heftig dafür kritisiert, versucht zu haben eine parlamentarische Anfrage durch die Fabrikation von Dankesschreiben für seine Projekte "unangemessen zu beeinflussen."
Laut einer Stellungnahme des ASI würden die drei Gründungsvorstände – Andrew Kuhn, Amitabh Shrivastava und Peter Young – zurücktreten, sobald seine Umstrukturierung in ein "Unternehmen in Belegschaftsbesitz" abgeschlossen sei. William Morrison, ein Gründungsdirektor und Vorstandsvorsitzender des ASI würde ebenfalls zurücktreten, nachdem er das blamierte Unternehmen durch sein "Restrukturierungs- & Reformprogramm" geführt habe.

Das DFID (Ministerium für Internationale Entwicklung) war um so verlegener, weil der Ausschuss für internationale Entwicklung des britischen Unterhauses das ASI als "erbärmlich" und "vollkommen ungeeignet" beschrieben hat und sagte, daß es "einen ernsthaften Mangel an Urteilsvermögen" bewiesen habe. Mit Euphemismus für fortgesetzte Korruption auf höchster Ebene.

Allerdings scheint es, laut einem Artikel der Times vom September 2017, daß es sich bei allen Reformversprechen nur um Lippenbekenntnisse an die Verleumder des ASI gehandelt und niemals die Absicht bestanden hat den betrügerischen & profitablen Beschaffungspraktiken des ASI ein Ende zu setzen:


"Der Vorsitzende des kontroversen Beratungsunternehmens für humanitäre Hilfe ist, nach einem gescheiterten Versuch der Wiederaufnahme von Regierungskontrakten abgelöst worden.

Das Ansehen von Adam Smith International (ASI), das Hunderte Millionen Pfund an Steuergeldern erhalten hat, ist nach Skandalen und Behauptungen über das Erwirtschaften exessiver Profite an Verträgen zur humanitären Hilfe getrübt.

Das hat ist vom Ministerium  für Internationale Entwicklung (DfID) herausgefunden, nachdem Beamte entdeckt haben, daß das Unternehmen "unberechtigterweise" im Besitz von Dokumenten über Handelsvorteile gewesen ist. Es wurde von Parlamentariern auch für den Versuch kritisiert "Dankesschreiben" für die Verwendung von Kontrakten zur humanitären Hilfe verfasst zu haben, die bei einer parlamentarischen Anfrage eingereicht worden sind. Vier Vorstände sind in diesem Jahr bereits zurückgetreten und das Unternehmen hat auf Druck der Regierung Reformen angekündigt."
~ The Times

Photo aus einem Artikel der Daily Mail: ‘Wie Britannien, trotz des ‘sicheren‘ Risikos, daß diese vom ISIS gestohlen und zur Finanzierung des Terrorismus verwendet werden, £568 Millionen Pfund IHRES Geldes in das kriegsgebeutelte Somalia schüttet.‘

Es ist eher naiv anzunehmen, daß die Manager des CSSF im britischen Außenministerium mit dem das Ministerium für Internationale Entwicklung beteffenden Skandal in Verbindung gebracht worden wären. Ein kurzer Blick in die Transparenzliste zeigt, daß das Außenministerium im Jahr 2017 die Spenden an ASI mit ‘über £25,000 Pfund’ kontinuierlich fortgesetzt hat, einschließlich des aktualisierten Eintrags vom 29. September 2017.


Tatsächlich hat ASI, allein im August 2017, £ 3,79 Millionen Pfund vom Außenministerium des VK erhalten. Es scheint, als habe das Außenministerium Spaß daran, einen als kriminell bekannten fragwürdigen und korrupten Kanal zur Überweisung von Spenden zu nutzen, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in den Händen international bekannter Terrorgruppen und ihrer Ableger in Syrien landen werden.


DER GEMEINDERAT VON OST-ALEPPO

 

Gruppen in Ost-Aleppo kündigen, beim Versuch die Gruppen unter ein gemeinsames Kommando zu bringen, die Errichtung eines "Gemeinderates von Aleppo" an pic.twitter.com/FqC4TdxEJc.

— Hassan Ridha (@sayed_ridha) November 15, 2016
Mitte November, als die heftigen Kämpfe zur Befreiung Ost-Aleppos von den vom Westen unterstützten Terroristen sich dem Ende zuneigten,  wurde das Aleppo Kommando-Gremium, ein Zusammenschluß aller Bezirks-"Gemeinderäte", errichtet. Das gemeinsame Voranschreiten der Syrisch Arabischen Armee (SAA)  zog die Schlinge um die letzten Terroristenenklaven, einschließlich der Altstadt von Aleppo und der Omayyed Mosche, wo diese Photos entstanden, enger. So erreichte die letzte Aktion des von Tamkeen errichteten und vom britischen Außenministeriums Gemeinderates ihr Ende.
Es scheint, als ob das Köpfen von Kindern Dich nicht zu einem Terroristen macht, sondern Dich für das Amt eines Anführers der "moderaten Rebellen" in Ost-Aleppo qualifiziert #Syria pic.twitter.com/4lY2NQIvYL

— the Lemniscat (@theLemniscat) November 16, 2016
Das Betrachten des Photos und der Charakrere der Abgebildeten liefert vielleicht einige Anhaltspunkte für die terroristische Zugehörigkeit dieser Gemeinderatsmitglieder, jedoch sticht hier einer besonders hervor. Omar Salkho. Salkho (im Bild unten) war Mitglied der von den VS unterstützten "moderaten" Extremistengruppe, Harakat Nour al Din Zenki, und sitzt in der Mitte des Bildes. Der schlechte Ruf dieser Gruppe erlangte traurige Berühmtheit, nachdem sie im Juni 2016 den palästinensisches Jungen, Abdullah Issa, gefoltert und geköpft hat.



Hat das britische Außenministerium die terroristischen Aktivitäten und Zugehörigkeit der Örtlichen Gemeinderäte, die es durch Stellvertreter finanziert hat, übersehen, so wie es die kriminelle Täuschung und das schäbige doppelte Spiel des ASI übersehen hat?


DER VOM BRITISCHEN AUẞENMINISTERIUM FINANZIERTE TERRORISMUS



AbdulAzis Maghrabi in der Mitte sitzend mit Kämpfern von Ahrar Al Sham und Abu Amara 
(Photo: Maghrabi’s Facebook-Seite)
Im Dezember 2013 wurde der militante Kämpfer, Abdulaziz Maghrabi (oben zu sehen), zum Gemeinderatsvorstand von Ost-Aleppo gewählt. Zu dieser Zeit war der vorher genannte Hagi Hassan sein Stellvertreter. In einem  Artikel von Al Araby, der sich mit Maghrabi befaßt hat, hat dieser sie darüber informiert, daß er Mitglied der von der Moslembruderschaft unterstützten Islamischen Al Tawhid Brigaden gewesen ist, als diese im Jahr 2012 erstmalig in Ost-Aleppo eingedrungen sind. Er ist damals zum Vorstand des Gemeinderats von Ost-Aleppo gewählt worden und hat den "Zivilschutz" aka Weißhelme mit Hilfe der internationalen Sponsoren und Erschaffern seiner hybriden Peudo-Ersthilfeorganisation in Ost-Aleppo im Jahr 2013 aufgebaut.




Auf dem zweiten Photo (November 2016) sehen wir Maghrabi mit der Hardliner-Extremistengruppe Abu Amara. Abu Amara war die brutalste Sicherheitsagentur in Ost-Aleppo und hat bei den an syrischen Zivilisten begangenen Gräueltaten unter ihrer Besatzung selbst die Nusra Front übertroffen. Auf dem ersten Photo mit Ahrar Al Sham trägt Maghrabi ein Shirt mit dem Logo von Abu Amara, was die engen Beziehungen dieser beiden Terrororganisationen verdeutlicht. Laut Zeugenaussagen von Zivilisten in Aleppo haben die Nusra Front, Abu Amara, Ahrar Al Sham und andere Gruppen eine fest integrierte Gruppe von Terrorbrigaden gebildet.

Laut einem Bericht in Al Monitor hat der Militärkommandeur der Brigade al-Tawhid, Abdul Qadir al Saleh, im Jahr 2013 folgende Erklärung abgegeben:
"Saleh hat kürzlich die Jabhat al-Nusra und die "gute Koordination zwischen ihnen und dem Rest der am Boden kämpfenden Gruppen gelobt. ... [Es existiert] eine hohe Koordination mit ihnen auf militärischem Gebiet." Eine solche Erklärung hat er nicht zum ersten Mal abgegeben. Im April hat er seiner "völligen Ablehnung Ausdruck gegeben, Jabhat al-Nusra auf die Terrorliste der VS zu setzten" und hinzugefügt, daß die Gruppe nicht in Terrorismus verwickelt sei."

Als ich mit Mitgliedern des tatsächlichen ehemaligen syrischen Zivilschutzes gesprochen habe, die von den militanten Gruppen vertrieben worden sind, erzählten sie mir, daß diese Gruppen ihre Zentren in Ost-Aleppo von 2012-2013 übernommen und viele Mitglieder ihrer Gruppen getötet, andere entführt und ihre Ausrüstung gestohlen haben. Eines der Zivilschützer sagte, daß sie versucht haben ihn zu zwingen zu bleiben und mit ihnen zusammenzuarbeiten, jedoch sei es ihm gelungen in das sichere, von Terroristen freie West-Aleppo zu fliehen, das während der von der Nusra Front geleiteten Besatzung bis zum Dezember 2016 unter dem Schutz der syrischen Regierung stand. In seiner Eile, war er gezwungen seine jugendlichen Söhne in Ost-Aleppo zurück zu lassen.

Die Weißhelme und die Terrorgruppen hatten ihn, für den Fall seiner Wiedereinreise nach Ost-Aleppo über einen der Checkpoints der Terroristen, für die Ermordung vorgemerkt. Andere Mitglieder haben mit erzählt, daß sie und ihre Familien nun in West-Aleppo leben und arbeiten und, selbst während Rettungseinsätzen, vorsätzlich von militanten Gruppen in Ost-Aleppo aufs Korn genommen worden zu sein.

Maghrabi (besser bekannt als Abu Salma) hat seine Terrorverbindungen zu keiner Zeit aufgegeben. Laut Zeugenaussagen von syrischen Zivilisten und ehemaligen Kämpfern, die nach der Evakuierung der Terrorgruppen im Dezember 2016 das normale Leben in Aleppo wiederaufgenommen haben, blieb er aktives Mitglied von Abu Amara und der Nusra Front. Maghrabi wurde regelmäßig mit Ahrar Al Sham, Abu Amara und auf Demonstrationen mit Milizen der Nusra Front fotografiert.

Auf diesem Photo sieht man Maghrabi bei einem Interview von Halab Today TV, während einer Demonstration der Nusra Front im September 2014 (die schwarze Flagge der Nusra Front ist im Hintergrund zu sehen):



Das folgende Video hat Maghrabi im August 2017 auf seine Facebook-Seit gestellt, um den Milizen von Abu Amra Respekt zu zollen – "Vor einem Jahr, mit einem von den guten Jungs vor dem Ausbruch der Schlacht um Ramousie". Abu Amra bei Kampfvorbereitungen zur Verhinderung der Rückeroberung der Castello Road, einer lebenswichtigen Verkehrsader zur Versorgung der Zivilisten in Aleppo mit Hilfsgütern und wichtige Waffeneingansstelle für die Terrorgruppen bei der Eroberung Ost-Aleppos, durch die Syrisch Arabische Armee (SAA):



Während die VS und das VK haben sich standhaft geweigert Ahar Al Shama, als Terrororganisation zu bezeichnen, ist es wert darauf hinzuweisen, daß "ein deutsches Gericht vier Unterstützer der starrsinnigen Islamistengruppe Ahrar Al-Sham, die Munition und Ausrüstung im Wert von Tausenden Dollar nach Syrien gebracht hatten, im Oktober 2016 wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilt hat. Es mag ein Präzendenzurteil für künftige Verfahren sein." Diese wegweisende Entscheidung hat Ahrar Al Sham als, in Syrien operierende, Gräuel begehende internationale Terrorgruppe gekennzeichnet:
"Um die radikale Gruppe als "ausländische Terrororganisation" zu darzustellen, die sich selbst als Mitglied der so genannten moderaten Opposition in Syrien portätiert, zitierte das Gericht das öffentliche Bekenntnis der Gruppe zu Selbstmordattentaten und der Vorbereutung von Angriffen auf alawitische Dörfer." ~ Aiding Terrorist Groups
Ahrar Al Shama ist auch in die, auf Seiten der Nusra Front kämpfenden, Fatah Al Sham (Eroberungsarmee) eingeschlossen. Diese terroristische "Armee" wird von dem Ausbilder von minderjährigen Selbstmordattentätern, dem in Riad ausgebildeten, Sheich Abdullah Muhaysini, angeführt. Der folgende Auszug stammt aus einem früher in diesem Jahr im Umland von Hama aufgenommenen Video und zeigt Kämpfer der Fatah Al Sham, der Weißhelme und der Muhaysini beim Empfang von Terroristen aus Daraya. Sehen Sie:


Zweifelsfrei ist Maghrabi daher zur selben Zeit Terrorist und sowohl Vorstand des vom britischen Außenministeriums finazierten Gemeinderats von Ost-Aleppo als auch Gründer der Weißhelme in Ost-Aleppo, die ebenfalls, neben weiteren internationalen Sponsoren, einschließlich der Vereinigten Staaten, via USAID und Chemonics, Holland, Frankreich, Deutschland, Japan, Dänemark und Kanada, über den berüchtigten CSSF vom britischen Außenministerium finanziert worden sind. Sie alle, einschließlich Neuseeland, haben den Weißhelmen logistische Unterstützung oder Ausbildung angeboten.

Im Mai dieses Jahres in verlassenen Stützpunkten der Weißhelme/Nusra Front gefundene Jacken der Weißhelme mit dem Logo des Gemeinderats von Ost-Aleppo. (Photo: Vanessa Beeley)

Die enge Verbindung zwischen dem Gemeinderat von Ost-Aleppo und den Weißhelmen zeigt sich wie folgt:

1. Sie werden (neben anderen Sponsoren) beide vom britischen Außenministerium/CSSF über verschiedene Zwischenhändler finanziert. Für die Weißhelme agiert hier hauptsächlich Mayday Rescue als Geldwäscher für Spenden des britischen Außenministeriums.



2. Ihre Operationszentren in Ost-Aleppo befanden sich stets Tür an Tür mit anderen und neben militärischen Stützpunkten der Nusra Front –und neben der ebenfalls vom britischen Außenministerium finanzierten "Freien Syrischen Polizei".

LESEN SIE AUCH: The Free Syrian Police – Made in the UK

3. Die Gruppe der Weißhelme in Ost-Aleppo wurde vom Vorstand des dortigen Gemeinderats,  Maghrabi, gegründet, der eine klare Zugehörigkeit zu Terrorgruppen innerhalb Syriens hat. Auch ist Maghrabi, laut eigenem Bekunden, aktives, militantes Mitglied jener Gruppen.


4. Die Weißhelme in Ost-Aleppo, Idlib und anderen von Terroristen besetzten Gebieten in Syrien haben auf ihren Konten bei sozialen Medien einheitlich und vorbehaltlos ihre Treue zu Terrorggruppen, wie Ahrar Al Sham und Nusra Front erklärt. Eine kürzlich vom Syrian War Blog durchgeführte Untersuchung hat 65 Weißhelme identifiziert, die ihre Mitgliedschaft, oder Allianz mit Extremistengruppen erklärt haben. Diese Unteruchung hat mehr als 200 digitale Konten von individuellen Weißhelmen analysiert, und die Studie dauert an. Die 65 hervorgehobenen Konten sind die extremsten, jedoch finden sich auch auf allen anderen extremistische Tendenzen.


Der Anführer der Weißhelme in Idlib offenbart seine Zugehörigkeit zu Ahrar Al Sham über seine Beiträge auf Facebook
5. Das Logo des Gemeinderats von Ost-Aleppo ist auf den Ärmeln von Jacken in verschiedenen verlassenen Weißhelm-Stützpunkten in Ost-Aleppo gefunden worden. Die Weißhelme sind im Dezember 2016 gemeinsam mit von der Nusra Front geführten militanten und extremistischen Gruppen aus Ost-Aleppo evakuiert worden. Das folgende Photo zeigt den Weißhelm, Ismail Alabdulla, mit dem Logo des Gemeinderats von Ost-Aleppo auf dem rechten Ärmel seiner Jacke. (Photo: Alabdullahs Facebook-Seite)




Weißhelme erhalten gemeinsam mit "moderaten" Extremisten, vor der Flagge der Freien Syrischen Armee im Hintergrund Auszeichnungen von Ahrar Al Sham. (Photo: Screenshot aus einem AS-Video)

6. In der folgenden Graphik sehen Sie, daß Maghrabi im Jahr 2016 durch Hagi Hassan als Vorstand des Gemeinderats von Ost-Aleppo ersetzt worden ist. Hassan begleitete den Gesamtleiter der Weißhelme, Raed Saleh (Bild links oben) im Oktober 2016 nach Paris, wo sie beide vom franösischen Präsidenten, Francois Hollande, empfangen worden sind und Zutritt in die Nationalversammlung erhalten haben. Der "örtliche Gemeinderat" von Ost-Aleppo arbeitet Hand in Hand mit den Weißhelmen und anderen Terrorgruppen in Syrien, während er bei der VS-Koalition, in diesem Fall in Frankreich, für die militärische Eskalation oder eine täuschende humanitäre Intervention wirbt.


Die Graphik von Vanessa Beeley zeigt den Verlauf der Finanzierung der von Terroristen angeführten Weißhelme und des von Terrorosten betriebenen Gemeinderats von Ost-Aleppo durch das britischen Außenministeriums, via ASI, Integrity und das Tamkeen Projekt.
Einen weiteren kleinen Hinweis auf die engen Arbeitsbeziehungen zwischen dem britischen Außenministerium und dem Tamkeen Projekt kann der Brief des in der Türkei stationierten Sondergesandten für Syrien, Gareth Bayley, bezüglich des Verlustes seines ehemaligen Leiters, Ayman Sheika, während der Schlacht um Ost-Aleppo im November 2016, geben,

Unglücklicherweise hat Bayley niemals eine solch persönliche Besorgnis oder Anteilnahme gegenüber den mehr als 11.000 Zivilisten geäußert, die in der 5 Jahre währenden Belagerung von denselben Organisationen, die das britische Außenministerium finanziert hat, in West-Aleppo von, aus dem von Terroristen besetzten Ost-Aleppo stammenden, aus Benzinkanistern bestehenden Höllenraketen, Mörsern, Raketenwerfern, Explosivgeschossen, chemischen Waffen, Scharfschützen und Selbstmordattentätern ermordet worden sind. Bei der Mehrzahl der in West-Aleppo verstümmelten oder getöteten syrischen Zivilisten handelte es sich um Kinder.




SCHLUẞVOLGERUNGEN


Am 7. November 2017 hat die Labour-Parlamentarierin Emily Thornberry den britischen Außenminister, Boris Johnson, im Parlament herausgefordert. Thornberry forderte von Johnson die Versicherung, daß die Spenden des CSSF nicht an Extremisten oder internationale Terrorgruppen innerhalb Syriens fließen. Johnson ignorierte die Anfrage.

[Anm. d. Autorin: Thornberry hat den schmalen, zitierten Betrag von £20 Millionen Pfund, anstatt der korrekten £ 200 Millionen Pfund, falsch abgelesen]

Hinsichtlich der Spenden des britischen Außenministeriums an die offensichtlich von Terroristen kontrollierten "Oppositionsgruppen", fragte Baroness Cox jüngst, ob die britische Regierung sicher sein könne, daß Spenden, via Tamkeen, nicht an geächtete Organisationen mit früheren oder aktuellen Verbindungen zu Al-Qaida oder mit ihr verbundener Gruppen in Ost-Aleppo und Idlib fließen:


1.Wird die Regierung, bezüglich der Antwort von Lord Ahmed vom 20. September (HL 1252), die Rolle von Tamkeen bei der Verteilung britischer Unterstützung an die moderaten (Rebelle / Anm. d. Übers.) Klarheit schaffen und besonders, wird die Regierung klarstellen welche der lokalen Gemeinderäte Unterstützung des Vereinigten Köigreichs über Tamkeen erhalten, und werden sie klarstellen, ob Einzelpersonen, die mit geächteten Organisationen, besonders solcher mit früheren oder gegenwärtigen Verbindungen zu Al-Qaida, Mitglieder dieser Gemeinderäte sind oder es in der Zeit, als sie Unterstützung erhalten haben, gewesen sind?
Antwort: "Das "Unterstützungsprogramm an die entstehende lokale Verwaltung in Syrien (Tamkeen)", das im Jahr 2016 endete und sein Nachfolger, das Programm zur "Stärkung der Regierungsstrukturen (Tatweer)" unterstützt die Verwaltung der Provinzen und Kommunen durch die Hilfe bei der Errichtung offene und verantwortlicher kommunaler Regierungen und Dienstleister. Tatweer operiert in 16 syrischen lokalen Gemeinderäten quer durch Idlib, Aleppo, Daraa und Rif Damaskus festgestellt worden ist, deren unmittelbarer Bedarf an grundlegender Unterstützung in den Regierungsbezirken festgestellt worden ist. Das Ministerium für Internationale Entwicklung (DFID) betreibt umfangreiche Kontrollen vor Ort, um sicherzustellen, daß die Hilfe des VK die Gruppen erreicht, die sie benötigen, und daß sie nicht Extremisten oder Terrorgruppen zugute kommt, einschließlich Sicherheitsüberprüfungen, um sicherzustellen, daß solche Gruppen nicht Teil der Gemeinderäte werden, mit denen wir zusammenarbeiten. Wir betreiben eine aktive Verwaltung der Sicherheit in Syrien. Wir beenden die Finanzierung aller Projekte oder Unterprojekte, bei denen wir befürchten, daß sie den geächteten Gruppen dienen." ~ Lord Bates

2. Wird die Regierung, bezüglich der Antwort von Lord Ahmad vom 20. September klären, ob die Unterstützung, die sie durch Tamkeen verteilte ließ, in Gebiete geflossen ist, die derzeit unter der Kontrolle von Tahrir Al Sham (die von jener Organisation angeführte jihadistische Koalition, die früher als Al Nusra bekannt war) und der Jihadistengruppe Ahrat Al Sham steht, und ob diese Unterstützung weiterhin in jene Regionen fließt?

Antwort: "Tamkeen und Tatweer, deren Nachfolgeprogramm, bietet Unterstützung zur Optimierung der Kapazität und des Prozesses zu Bildung von regionalen und kommunalen Verwaltungen im nördlichen Syrien. Das Ministerium für Internationale Entwicklung (DFID) betreibt umfangreiche Kontrollen vor Ort, um sicherzustellen, daß die Hilfe des VK die Gruppen erreicht, die sie benötigen, und daß sie nicht Extremisten oder Terrorgruppen zugute kommt, einschließlich Sicherheitsüberprüfungen, um sicherzustellen, daß solche Gruppen nicht Teil der Gemeinderäte werden, mit denen wir zusammenarbeiten. Wir betreiben eine aktive Verwaltung der Sicherheit in Syrien. Wir beenden die Finanzierung aller Projekte oder Unterprojekte, bei denen wir befürchten, daß sie den geächteten Gruppen dienen." ~ Lord Bates
Diese nichtssagenden Versicherungen thematisieren keine der in diesem Artikel präsentierten Beweise. Wer führt diese "Sicherheitsüberprüfungen" eigentlich durch?


Im Jahr 2013 hat der ehemalige französische Außenminister, Raland Dumas, offenbart, daß er bereits im Jahr 2009 vom Vereinigten Königreich über Pläne zur Destabilisierung Syriens informiert worden ist.

"Das Völkerrecht ist der vermeintlichen Legitimation eines Staates und seiner Regierungsform gegenüber gleichgültig. Sowohl Demokratien als auch autoritäre Regime haben das Recht zur Aufstandsbekämpfung und zur Selbstverteidigung gegen externe Mächte, welche diese Aufstände unterstützen. Anderenfalls fällt dieses Recht unter die innerstaatliche Gerichtsbarkeit. Die Resolution  2131 (XX) der Generalversammlung erklärt, daß "kein Staat kein Staat subversive, terroristische oder bewaffnete Aktivitäten zum gewaltsamen Sturz des Regimes eines anderen Staates organisieren, unterstützen, schüren, finanzieren, entfachen oder tolerieren oder in Bürgerkriege eines anderen Staates eingreifen soll". Dies ist vom Internationalen Gerichtshof im Fall, Nicaragua ./. USA, bestätigt worden. Der verletzte Staat ist sogar berechtigt Gegenmaßnahmen gegen den sich einmischenden Staat zu ergreifen." ~ Amal Saad –  Author und politischer Analyst
Ein in einem Stützpunkt der Weißhelme in Ost-Aleppo gefundenes Propagandaplakat für die neuen, von Britannien unterstützten "kommunalen Gemeinderäte", die Freie Polizei Syriens und die Weißhelme (Photo: Patrick Henningsen, May 2017 @21WIRE)
Die Weißhelme, die Freie Syrische Polizei und die kommunalen Gemeinderäte in den von Terroristen besetzten Gebieten Syriens – werden alle, in seinem Kampagne zur Unterwanderung des syrischen Staates und seiner Führung vom Außenministerium des Vereinigten Königreichs finanziert, beworben, ausgerüstet und unterstützt. Das Geld, das unter falschen Behauptungen von den Steuern genommen und dessen Verwendungszweck, zur Verschleierung dieses ruchlosen Verhaltens, verschiedentlich geändert wird, wird so gut wie sicher zur Finanzierung des Terrorismus verwendet,

Fragen müssen nicht nur gestellt, sie müssen beantwortet werden, und es sollte eine umfangreiche Untersuchung darüber gefordert werden, was "in unserem Namen geschehen ist". Nur so können wir den das Fließen von Terrorgeldern nach Syrien aufhalten, bevor auch wir in die krimminellen Machenschaften der schurkenstaatlichen Außenpolitik unsere moralisch korrupten Regierung und ihren Verbündeten in dem imperialistischen Kriegsblock verwickelt werden.


ANMERKUNG: "Wir Kümmern Sie Nicht – Die Wahre Agenda der Weißhelme" – seit meiner Intervention bei der Konferenz des Genfer Presseclubs am 28. November, wo ich die Beweise dieses Artikels präsentiert habe, ist die Website von Tamkeen nicht mehr erreichbar:



Tamkeens ursprüngliche Webseiten sind von 21st Century Wire archiviert und hinterlegt worden.




Sehen sie die gesamte Veranstaltung des Genfer Presseclubs hier.

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Vanessa Beeley ist unabhängige, investigative Journalistin und Fotografin aus Großbritannien und auf den Mittleren Osten spezialisiert. Sie ist Mitherausgeberin von 21st Century Wire.


Quelle:  http://21stcenturywire.com/2017/12/02/white-helmets-local-councils-uk-fco-financing-terrorism-syria-taxpayer-funds/



 Die mit einem * versehenen Links wurden zusätzlich eingefügt. 

Zuletzt editiert: 06. Dezember 2017, 04:30 Uhr



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