Mittwoch, 10. Januar 2018

Henry Kissinger: "Es herrscht Krieg zwischen Juden und Nichtjuden"

Von Jonas E. Alexis
Übersetzt von wunderhaft


Die Daily Mail kommentierte: "Es scheint als sei die Äußerung ein Versuch gewesen den Streit zwischen Trumps ehemaligen Chefsicherheitsberater, Steve Bannon, auf der einen Seite und Trumps jüdischen Familienmitgliedern, Jared Kushner und Ivanka Trump, auf der anderen Seite zu charakterisieren.



9. Januar 2018, Veterans Today
Henry Kissinger ist für die Benutzung politischer Flammenwerfer bekannt. Auch ist er dafür bekannt in Geheimoperationen in Ländern wie Deutschland, Chile, Kambodscha, Vietnam, Pakistan etc. verwickelt zu sein. Er ist unzweifelhaft ein Kriegsverbrecher.

"Als die Roten Khmer im Jahr 1975 in Kambodscha mit der Tötung von Millionen Menschen einen Genozid begangen haben, hat Kissinger erklärt: "Sie sollten den Kambodschanern sagen, daß wir ihre Freunde sein wollen". "Wir sind bereit die Beziehungen zu ihnen zu verbessern", sagte er und fügte hinzu, "Sie sind mörderische Halunken, aber das soll uns nicht daran hindern."

Kissinger hat sich auch mit Vertretern von ultra-rechten lateinamerikanischen Diktaturen getroffen und ihnen erzählt, daß die Vereinigten Staaten (VS) ihnen bei ihrem "erfolgreichen" Kampf gegen linke Bewegungen durch systematischen Staatsterrorismus helfen würden, was als Operation Condor bekannt geworden ist.

Als der populäre marxistische Führer, Salvador Allende, im Jahr 1970 demokratisch zum chilenischen Präsidenten gewählt wurde, haben Kissinger und Nixon der VS-Regierung ´den ökonomischen Aufschrei´ befohlen.[1]
In Südostasien sind von 1965 bis 1975 über drei Millionen Zivilisten abgeschlachtet worden, und das pakistanische Massaker in Bangladesch* hat im Jahr 1971 mindestens 1,5 Millionen Menschen das Leben gekostet. Bei all dem war Kissinger Komplize.[2] Er hat die CIA praktisch dazu benutzt eine gewaltsame Revolution in Chile entstehen zu lassen, welche am 11. September 1973 "Chiles demokratisch gewählte sozialistische Regierung gestürzt hat – der erste Anschlag von 9/11, wenn Sie so wollen."[3]
Auch betrachtete Kissinger "Militärpersonal" – und amerikanische Soldaten im Besonderen – als "bescheuerte, dumme Tiere, die in der Außenpolitik als Spielfiguren benutzt werden"[4]

Sobald jene "bescheuerten, dummen Tiere" Leuten wie Kissinger oder dem israelischen Regime nicht mehr dienlich sind, werfen sie diese weg wie moderndes Fleisch oder verwesende Körper. Sie haben bisher bereits mindestens 360.000 entsorgt, die "Hirnverletzungen haben könnten".[5]

Bei allen Geschehnissen scheint Kissinger zu denken unbesiegbar zu sein, weil er in der Lage war interessante Erklärungen abzugeben und mit ihnen davon gekommen ist. Als Reaktion auf Michael Wolfs Fire and Fury hat Kissinger kürzlich erklärt, daß der ideologische Krieg sehr tiefgreifend ist. "Es ist ein Krieg zwischen Juden und Nichtjuden", sagte er.[6]

Die Daily Mail kommentierte: "Es scheint als sei die Äußerung ein Versuch gewesen den Streit zwischen Trumps ehemaligen Chefsicherheitsberater, Steve Banon, auf der einen Seite und Trumps jüdischen Familienmitgliedern, Jared Kushner und Ivanka Trump, auf der anderen Seite zu charakterisieren.[7]

Die einfache Frage lautet:  Warum ist Kissinger nicht als boshafter Antisemit bezeichnet worden? Warum ist er fähig gewesen den politischen Krieg in ideologische Begriffe zu fassen, während Menschen wie wir das nicht können?

Die Daily Mail zitiert aus Wolfs Buch, wo steht: "Für Trump war die Abgabe von Israel an Kushner ein Test, es war ein jüdischer Test: Der Präsident hat ihn ausgesucht und belohnt weil er Jude ist, ihn deswegen vor eine unüberwindbare Hürde gesetzt – und vor den nicht erfüllbaren stereotypen Glauben in die Verhandlungskräfte von Juden.[8]



Steve Bannon; "Ich bin Thomas Cromwell im Gericht des Hauses Tudor."

Noch einmal, Wolf wurde für eine solch provokative Stellungnahme nicht als Antisemit bezeichnet. Tatsächlich verdient er Tausende und wahrscheinlich Millionen von Dollar mit pauschalen Erklärungen.

In diesem Fall garantiert das heiße, visionäre Spannungen und Konflikte im Weißen Haus. Jedoch geht es hier in Wahrheit nicht um "Juden und Nichtjuden". Wie wir in einem früheren Artikel bereits erklärt haben, ist Bannon ein flammender Zionist. Tatsächlich hat Joe Pollak, ein orthodoxer Jude und leitender Redakteur bei Breitbart News (Bannons Flaggschiff), im Jahr 2016 erklärt:
"Ich kann ohne Bedenken sagen, daß Steve ein ebensolcher Freund des jüdischen Volkes und Verfechter Israels ist, wie ein passionierter amerikanischer Patriot und herausragender Führer."[9]
Bannon muß, ebenso wie Trumß, gewußt haben, daß "ein Verfechter Israels zu sein" das genaue Gegenteil davon ist "Amerika First" zu proklamieren. Sie können nirgendwo in diesem Universum nicht Israel, als ausländische Körperschaft, verteidigen und dann "America First" verfolgen. Das ist eine logische Unmöglichkeit. Bannon  hat versucht das Beste aus beiden Welten zu bekommen, und was er am Ende erhielt war moralischen und politisches Chaos.

Auch hat Bannon versucht seine zionistische Magie für die Arbeit an "America First" zu benutzen. Das eine ist die Antithese des anderen. Wenn das eine aufsteht, muß das andere fallen. So einfach ist das.

Bannon hat alles getan, was er konnte, um Benjamin Netanyahu und das israelische Regime wieder groß zu machen, und in diesem Sinn hat er unerbittlich dabei geholfen "Amerika First" aus dem Weißen Haus verdunsten zu lassen. Man darf nicht vergessen, daß Bannon für Goldman Sachs gearbeitet hat, das Unternehmen das sehr beim Wirtschaftszusammenbruch des Jahres 2008 geholfen hat

Die Lösung? Die Entfernung sämtlicher israelischer Eindringlinge aus dem Weißen Haus. Amerika muß beginnen nach einem ernsthaften Kandidaten zu suchen, der seine Verbundenheit mit israelischen Manipulationen und Geheimoperationen unverhohlen und öffentlich kündigt.






  • [1] Ben Norton, “In debate, Hillary Clinton boasted that she is supported by Henry Kissinger, accused war criminal who oversaw policies that led to millions of deaths,” Salon, February 5, 2016.

  • [2] Gerald Caplan, “Toronto welcomes Henry Kissinger, accused war criminal,” Globe and Mail, June 3, 2011.

  • [3] Norton, “In debate, Hillary Clinton boasted that she is supported by Henry Kissinger, accused war criminal who oversaw policies that led to millions of deaths,” Salon, February 5, 2016.

  • [4] Quoted in Bob Woodward and Carl Bernstein, The Final Days (New York: Simon & Schuster, 1976), 194.

  • [5] Gregg Zoroya, “360,000 veterans may have brain injuries,” USA Today, March 5, 2009.

  • [6] Mary Kekatos, “’It’s a war between the Jews and the non-Jews’: Henry Kissinger tells Wolff there was a growing rift in the White House between former Trump adviser Steve Bannon and Jared and Ivanka Trump,” Daily Mail, January 6, 2018.

  • [7] Ibid.

  • [8] Ibid.

  • [9] Sam Kestenbaum, “Some of Steve Bannon’s Friends Are Jewish — and They Love His Zionism,” Jewish Daily Forward, November 15, 2016.
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Jonas E. Alexis absolvierte die Avon Park High School, studierte Mathematik und Philosophie an der Palm Beach Atlantic University, und erlangte einen Mastergrad in Pädagogik an der Grand Canyon University.

 Einige seiner Interessenschwerpunkte liegen in der Geschichte der Christenheit, der Außenpolitik der Vereinigten Staaten, der Geschichte des israelisch/palästinensischen Konflikts und der Geistesgeschichte. Er ist der Autor des neuen Buchs "Christianity & Rabbinic Judaism: A History of Conflict Between Christianity and Rabbinic Judaism from the first Century to the Twenty-first Century".

Derzeit lehrt er Mathematik in Südkorea. In seiner Freizeit spielt Fußball und Basketball und fährt Fahrrad. Zur Zeit versucht er sich an einem Buch mit dem Titel "Zionism and the West".

Gern erhält er Kommentare, Briefe und Anfragen, um seine Arbeit fortzusetzen und in einer rationalen und logischen Diskussion Sachverhalte wie den israelisch/palästinensischen Konflikt, die Geschichte der Christenheit und die Geistesgeschichte darzulegen und zu erklären.

Im Interesse des Erhalts eines bürgerlichen Forums bittet Alexis darum, daß alle Anfragen angemessen und respektvoll gestellt werden, um ein Maß des Miteinanders zu erhalten. Wie nach dem Sprichwort, nach dem "ein Eisen das andere schärft", ist der beste Weg den Verstand zu schärfen konstruktive Kritik. Gute und schlechte.

Allerdings kennt Alexis keine Geduld bei Beschimpfungen und persönlichen Angriffen. Aus diesem speziellen Grund hat er in der Vergangenheit viele Anfragen
bewußt ignoriert sowie irrationalen Personen nicht geantwortet und wird diese Strategie beibehalten.



Quelle: https://www.veteranstoday.com/2018/01/09/henry-kissinger-its-a-war-between-the-jews-and-the-non-jews/
 

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